MRT
Der MRT (Magnetresonanztomographie) ist eine bildgebende Diagnostikmethode, die in der Medizin zur Darstellung von Weichgeweben im Körper verwendet wird. Dabei wird der Körper des Patienten in einem starken Magnetfeld positioniert, und durch die Anwendung von elektromagnetischen Wellen werden Bilder des Körperinneren erzeugt.
Der Vorteil des MRT gegenüber anderen bildgebenden Verfahren wie der Computertomographie (CT) oder der Röntgenaufnahme liegt darin, dass es keine Strahlenbelastung gibt und somit für den Patienten ungefährlich ist. Zudem ist das MRT in der Lage, sehr detaillierte Bilder von Weichgeweben zu erzeugen, was insbesondere bei der Untersuchung von Gehirn, Rückenmark und Gelenken von Vorteil ist.
Die Durchführung einer MRT-Untersuchung ist für den Patienten relativ einfach. Zunächst wird er in einen engen, röhrenförmigen Scanner gelegt, in dem sich das starke Magnetfeld befindet. Während der Untersuchung wird der Patient gebeten, still zu liegen und möglicherweise Atemübungen durchzuführen, damit die Bilder möglichst detailreich werden. Die Untersuchung selbst dauert in der Regel zwischen 15 und 50 Minuten.
Nach der Untersuchung werden die Bilder von einem Radiologen ausgewertet und an den behandelnden Arzt des Patienten weitergeleitet. Dieser kann dann die Bilder interpretieren und die erforderlichen weiteren Schritte zur Behandlung des Patienten einleiten.
In Deutschland werden jährlich zahlreiche MRT-Untersuchungen durchgeführt, und die Technik hat sich als ein wichtiges Werkzeug in der Diagnostik etabliert.
